
Romana Costa
Die DRS 2-Korrespondentin bringt den Rätoroman/innen die Deutschschweiz näher.
Ihre ersten Sätze Rätoromanisch lernte Romana Costa im Kindergarten, in der scoulina a Puntraschigna. Zuhause und auf den Strassen des Engadiner Kurorts Pontresina sprach sie meist Deutsch und vielleicht noch Puschavin, den lombardischen Dialekt des Puschlavs. Die Schule aber fand im Oberengadiner Idiom Puter statt. Erst ab der vierten Klasse erlernte sie offiziell die ersten Worte Hochdeutsch – mittels eines Lehrbuchs mit dem ominösen Titel «Deutsch für Ausländer»! Vollends ans Herz gewachsen ist Romana Costa das Rätoromanische während des Germanistikstudiums in Zürich: Eine Wohngemeinschaft mit muttersprachigen Rätoromanen, die Monat für Monat die Jugendzeitschrift «Punts» herausgaben, aber auch die Abende in der «Ladinia da Turitg» hatten es ihr angetan. So eignete sie sich die Sprache ihrer Kindheit wieder an und lernte sie vollends lieben.
Als langjährige Redaktorin des Regionaljournals Graubünden im Hause von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) war Romana Costa im steten Kontakt mit den rätoromanischen Collegas. Im Herbst 2007 wechselte sie schliesslich nach Basel zu «DRS2aktuell», vorerst als Moderatorin und Produzentin, seit 2009 als Kulturkorrespondentin für die Informationsmagazine «Heute Morgen» «Rendez-vous» und «Echo der Zeit». Romanisch spricht sie in der «Bassa» leider nicht mehr so oft. Und so freut sie sich auf die regelmässigen romanischen Einschaltungen mit Themen aus der Deutschschweiz … Tge bels muments!






