Regula Rutz wurde in eine frankophile Familie geboren: Ihre Mutter wurde den Französisch-Käfer nach einem Jahr in Paris nicht mehr los, was auch das Leben der Kinder beeinflusste. Jedes Jahr machte die Familie Ferien in Frankreich und jeder Montagabend stand ganz im Zeichen der Sendung «Spécial Cinéma» des welschen Fernsehens. Die eigenen Französischkenntnisse vertiefte Regula Rutz nach der Matura während eines Sprachaufenthalts in Carouge und in Quimper, Frankreich. Nach dem Sekundarlehrer-Studium phil. I und ein paar Jahren Unterrichten zog es sie wieder weg: als Reiseleiterin nach Griechenland, Osteuropa und Asien, wo sie nicht nur Deutschschweizern, sondern auch Romands Tempel und Teeplantagen erklären durfte – auf Französisch, was sie ab und zu ins Schwitzen brachte. Später ging sie in die USA, wo sie einen Sprachaufenthalt absolvierte und die Freude am Journalismus entdeckte.
Zurück in der Schweiz absolvierte Regula Rutz den Nachdiplomstudiengang Journalismus am MAZ, Luzern, und kam durch Zufall zum Radio. Zum Glück, denn ans Radiomachen hatte sie vor der Ausbildung nie gedacht. Heute aber ist es ihre grosse Leidenschaft, den Menschen mit Worten über das Leben anderer Menschen zu erzählen, Verständnis zu schaffen und Verbindungen herzustellen. Dieser Leidenschaft konnte sie auch während ihrer Zeit als DRS 1-Korrespondentin in Neu Delhi, Indien, nachgehen. Und Neu Delhi brachte ihr auch die Romands wieder näher: Unter den Freunden, die sie dort kennen lernte, waren viele aus der Romandie. Daher freut sie sich, nun den Romands über das Leben und die Menschen in der Deutschschweiz berichten zu können. Regula Rutz arbeitet als Produzentin bei DRS 1 und lebt mit ihrer Familie in Zürich.